Blog-Kommentare und das Link-Attribut nofollow

Blog-Kommentare zum Linkbuilding des eigenen Blogs oder Projektes zu nutzen und somit Suchmaschinenoptimierung zu betreiben ist durchaus legitim, solange die entsprechenden Kommentare auch einen Inhalt transportieren. Einen sehr lesenswerten Artikel ( Ein Experiment: Taugen Blog-Kommentare überhaupt noch für die Suchmaschinenoptimierung? ) zu diesem Thema hat Michael van Laar, Autor im IFOM-Blog verfasst. Hauptaugenmerk bei diesem Beitrag liegt auf dem Attribut "nofollow". Sein Fazit, dass fast dreiviertel der von ihm getesteten Marketing-, Grafik- und Business-Blogs das nofollow-Attribut verwenden ist schon fast erschreckend. Bei Social-Bookmarking-Portalen ist der Einsatz dieses Attributs aufgrund des sicherlich riesigen Spam-Aufkommens durchaus noch verständlich, aber auf Blogs bei denen in wirklich übersichtlichem Umfang kommentiert wird?

Eine kleine Stipvisite in meinem Feedreader hat im übrigen ergeben, dass vor allem englisch-sprachige Blogs die sich bereits auf dem Markt profiliert haben, dieses Attribut überdurchschittlich häufig einsetzen. Bei den deutsch-sprachigen Blogs kann ich Michaels Fazit nur unterstreichen, denn es sind hauptsächlich SEO- und Marketing-Blogs, die auf nofollow zurückgreifen.

nofollow als Spam-Schutz

Spam-Schutz ist sicherlich eines der Argumente welches für den Einsatz des nofollow-Attributs gennat wird. Aber warum in Gottes Willen benötigt ein Blog der vielleicht 100 Kommentare im Monat erhält, dann dieses Attribut? Einen solchen Kommentar-Umfang kann man doch getrost manuell bearbeiten, oder nicht? Klar möchte niemand themenfremden Weblogs Links "anbieten", die bspw. zu einer Versichungsseite oder einem Online-Games führen. Auch im Webstandardblog gibt es diese Kommentare, aber dafür gibt es Spam-Filter und die Möglichkeit dem Komentatoren den Link zu entnehmen. Aber warum sollte ich Lesern dieses Blogs, die zu einer regen Diskussion beitragen oder aber hilfreiche Links mit anderen Lesern teilen möchten, einen für die Suchmaschhinen wertlosen Link "anbieten". Warum sollen solche Backlinks nicht auch von der eigenen Popularität profitieren und somit ein wenig von der Stärke der eigenen Domain vererbt bekommen?

Egal was man mit dem Einsatz des Attributes nofollow erreicht werden möchte, man sollte nicht vergessen das nicht selten auch die Leser und Kommentatoren diejenigen sind bzw. waren, die mit ihren Backlinks zum Wert (und Erfolg) eines Blogs beigetragen haben. Im Webstandardblog wird nicht nur in der Kategorie "Edge of Links" gern und viel verlinkt und das bringt den entsprechenden Seiten nicht nur mehr Traffic. Die zahlreichen Anfragen bezüglich eines Linktausches oder ähnlichem, sind durchaus ein Indiz dafür.

Sollte der Webstandardblog seine Link-Politik in den Blog-Beiträgen verändern?

Aufgrund der für Suchmaschinen auf diese Weise wertlos gewordenen Links überlege ich mir, ob ich Verlinkungen in Artikeln je nach Linkziel und den dort verwenden Link-Attributen, individuell anpasse. Das heißt, ein Link zu einem Blog der auf das Attrribut no-follow zurückgreift, bekommt zwar einen Link, aber einen mit dem Attribut nofollow.

Geben sollte seliger sein denn nehmen, aber es sollte auch keine Einbahnstrasse sein!

  1. Markus
    07 Apr 2009, 10:03

    Wer einen sinnvollen Kommentar schreibt und keine spammy Webseite angibt, dem gebe ich doch gern einen Link aus den Kommentaren. So funktioniert ja das Internet, das vergessen viele.
    Wer Namen einträgt, die Keywords mit hohem Suchvolumen ähneln oder als Kommentar einfach nur "Geil." hinterlässt, den muss ich nicht verlinken. Mein Blog ist jedenfalls nicht zum Linkbuilding da. Daher werden solche Links mit Nofollow versehen.
    Für Wordpress gibt es ein schickes Plugin dafür: Nofollow Case by Case, das kann ich jedem nur Nahe legen.


  2. Thomas Scholz
    07 Apr 2009, 10:11

    Spammer interessieren sich nicht für Nofollow: Das An- und Abschalten in den von mir betreuten Blogs hat überhaupt keinen Unterschied beim Spamaufkommen erzeugt.
    Das eigentliche Problem ist, daß viele Blogsysteme Nofollow automatisch einbauen. Der Betreiber weiß das oft nicht einmal.

    Der einzig spürbare Effekt liegt – von meiner Seite aus – darin, daß ich Blogs mit »Linkkondomen« nur noch selten mit meinem Wissen aufwerte. Ein Userstylesheet bringt es schnell ans Licht …


  3. Webstandard-Team
    07 Apr 2009, 10:18

    @Thomas: Das Einsteiger in Sachen Bloggen vielleicht noch nicht wissen, dass das das eigene Blog-System nofollow einsetzt ist ja noch verständlich, aber ich rede eher von gestandenen und arrivierten Bloggern, die genau wissen was sie tun.


  4. Alex
    07 Apr 2009, 10:24

    Ich sehe ähnlich wie Markus. Wer einen sinnvollen Kommentar zum Artikel abgibt, der sollte auch in gewisser Weise dafür belohnt werden. Dabei ist es mir persönlich auch egal, ob die "Belohnung" der ausschlaggebende Grund für den Kommentar ist. Hauptsache es bietet dem Artikel einen gewissen Mehrwert.

    Schließlich ist die Kommentarfunktion für den Austausch von Meinungen, Erfahrungen oder Nachfragen gedacht. Wie oft kommt es vor, dass man aus seiner Sicht von Themen berichtet, die einem selbst vertraut sind, aber von denen ein Anderer noch nie etwas gehört hat. So verfällt man schnell der Annahme, der Text sei verständlich für jedermann. Obwohl dies nicht der Fall ist. Wird nun eine Frage dahingehend gestellt, dann weiß der Schreiberling, dass vielleicht doch nicht alles sofort verständlich ist. Dies ist nur ein Beispiel, wieso die Kommentarfunktion wichtig ist.

    Die Idee das Nofollow-Attribut nur in bestimmten Fällen zu verwenden, sehe ich etwas kritisch. Erstens ist der Aufwand bei mehreren Kommentaren täglich irgendwann zu groß und zweitens könnten sich manche Leute benachteiligt füllen, wenn gerade ihr Kommentar mit nofollow ausgestattet wurde.


  5. Martin H. (Grafiker)
    07 Apr 2009, 10:29

    Ich kann mich Deinem Beitrag nur voll und ganz anschließen!

    Das Internet lebt vom Nehmen und noch mehr vom Geben. Links kosten nichts, warum also geizen, solange sich hinter den verlinkten Seiten keine betrügerischen oder kriminellen Inhalte befindet.

    Schwieriger ist es die Grenze zwischen Zensur und Moderation zu, finde ich.


  6. Webstandard-Team
    07 Apr 2009, 10:34

    @Alex: Der Aspekt mit dem Verändern von Verlinkungen im Webstandardblog, bezog sich auf Verlinkungen in den Beiträgen.

    Die Linkziele des angegebenen Kommentarnamens ( ind einem Fall "Alex" ) werde ich natürlich nicht ändern ;o) Denn ein hilfreicher und nützlicher Kommentar bekommt hier kein "nofollow", egal woher er kommt.


  7. Apartmentblogger
    07 Apr 2009, 10:39

    Markus hat im ersten Kommentar eigentlich eine ganz gute Zusammenfassung meiner Einstellung geliefert. Ich gebe gerne einen Link für ein gutes Kommentar her; Der Name darf kein Keyword sein, sonst bin ich da eigentlich recht flexibel.

    Nachdem die meisten Spammer masse vor Klasse setzen, wird da auch nicht genau auf nofollow/follow geachtet, Hauptsache das Kommentar ist drin.


  8. Mißfeldt
    07 Apr 2009, 11:02

    Schon schlimm, dass man sich mit solchen Fragen rumplagen muss...
    Ich prüfe immer, ob ich Namen bzw. Autor des Kommentars mit dem Linkziel verbinden kann. Wenn der Autor nicht auf der Seite oder im Impressum zu erkennen ist, fliegt der Link raus.
    Ansonsten zeigt das "nofollow" Attribut, wie dämlich SEO sein kann. Als ob google das für kleine Murkelblogs erfunden hätte...

    Danke für den Artikel, Martin


  9. Dirk
    07 Apr 2009, 11:38

    Ich sehe das ganz reduziert: Es geht um Kommunikation, nicht um Links. Die »Belohnung« für einen Kommentar besteht aus dem Dialog, nicht aus einem Backlink.

    Dass überhaupt ein Link anhängt, ist durchaus sinnvoll, denn er bringt den anderen Lesern ein Stück der (digitalen) Identität des Kommentators, aber in welcher Form der Link eingebunden wird, spielt aus meiner Sicht kaum keine Rolle: per nofollow, per Shortlink-Service, per Redirect,..


  10. Alex
    07 Apr 2009, 11:45

    Nunja, wenn ich in einem Beitrag zu einer anderen Seite verlinken, dann ich habe doch einen guten Grund dafür. Warum sollte ich also eine Empfehlung, die ich meinen Lesern gebe, durch einen nofollow-TAG wieder negieren?

    Denn, was für meine Leser gut ist, kann doch für Suchmaschinen nicht schlecht sein?!


  11. Roland
    07 Apr 2009, 12:05

    Bei sinnvollen und den Beitrag ergänzenden Kommentaren finde ich es nur gerecht, wenn man dem Kommentator auch die Möglichkeit gibt, seinen eigenen Blog bzw. seine Website zu verlinken. Machen wir ja auch so auf unserem Blog.


  12. Webstandard-Team
    07 Apr 2009, 12:05

    @Alex: Ein gutes Linkbuilding ist nicht unwichtig, daher ist es durchaus ärgerlich, wenn bspw. Kommentare und Links durch nofollow für Suchmaschinen wertlos werden, warum sollte man dann mit eigenen Links zu entsprechenden URLs weiterhin dafür sorgen, dass diese von der eigenen Seite profitieren und Eigenschaften erben?

    Der Content mag für die Leser interessant sein, daher werden sie verlinkt. Mehr aber auch nicht. Es ist momentan nur eine Überlegung die ich mit Euch teilen möchte. Denn Euer Feedback ist nicht unwichtig für diese Entscheidung.


  13. Michael Fritz
    07 Apr 2009, 12:41

    Eine wichtige Diskussion. Ich darf daran erinnern, dass damals 2004 gerade die vielen Verlinkungen unter den Blogs dieselben zu einer starken Suchmaschinenmacht erhob. Die Blogosphäre leidet meiner Meinung nach unter dem No-Following.

    Ich glaube allerdings, dass dieses Massenphänomen auch bei den Suchmaschinen angekommen ist und vermute mit gesundem Menschenverstand, dass Google und Co das no-follow nicht zu 100% ernst nimmt, sondern entsprechend eine kleine, unsichtbare Gewichtung vererbt.

    PS: dein Spamschutz behauptet, dass meine Mailadresse falsch wäre??? => mitchiru et gmx.de


  14. Webstandard-Team
    07 Apr 2009, 12:50

    @Michael: Das ist nicht mein Spamschutz, sondern der des Blog-Anbieters Kulando ;o) Dieses Problem ist bereits weitergegeben worden, aber danke noch einmla für die Erinnerung, noch einmal bei denen diesbezüglich nachzufragen.


  15. phiL 07 Apr 2009, 17:54

    schöner artikel ... schöner abschluss


  16. Benny
    07 Apr 2009, 18:07

    @Michael:

    Das nofollow Links eine Gewichtung bekommen glaube ich nicht. Einige aus dem SEO Bereich haben es schon getestet, indem eine neue, von Google noch unbekannte Seite erstellt wurde. Verlinkt wurde diese Seite nur mit nofollow Links. Das Resultat war, dass die Seite nicht bei Google in den Index gekommen ist. Ich denke, dass Google nofollow Links momentan (noch) nicht verfolgt und wertet.

    Zum Thema:

    Das Problem ist meiner Meinung nach nicht der Spamschutz, der sollte eher durch ein Captcha, kleine Rechnung etc. gelöst werden. Der Spambot wird ja trotzdem zumindest den eigenen Kommentarbereich zuspammen. Kommentare die klar auf Spam abzielen sollten eh gelöscht werden.

    Ich denke auch das in Blogs der Kommentarbereich nicht auf nofollow gesetzt werden sollte. Da ist das System von Markus (erster Kommentar) ist schon am Besten. Sinnvoller Kommentar zum Thema passend wertet die eigene Seite ja auch mit auf. Wenn sich ein User schonmal die Mühe macht, kann man ihn meiner Meinung nach auch einen follow Link geben. Interessant wäre mal zu erforschen, welche Bewegungen es bei der Qualität und Masse der Kommentare durch ein nofollow geben würde. :-)


  17. Alex
    07 Apr 2009, 22:13

    NoFollow-Kommentare sind meiner Meinung nach kein richtiger Schutz etwa gegen Spam, da man sich dagegen nie wirklich schützen kann. Klar, dass Antispam-Plugins und die Moderation der Kommentare da weiterhelfen, aber ich sehe zum Beispiel auf so manchen Blogs, dass auch sinnvolle Comments mit NoFollow versehen sind.

    Ist das denn gerecht? Auf der anderen Seite gibt es unzählige Kommentatoren, welche sehr sinnvoll und mehrzeilig kommentieren, aber eben mit der Absicht, einen sauberen SEO-Backlink abzustauben. Das sind auch zum Teil Einmal-Kommentierer;(.

    Jeder Blogbetreiber kann natürlich das Linkziel des Kommentierers verfolgen und dementsprechend die abgegebenen Comments behandeln, aber kategorisch auf Follow in den Comments zu verzichten, würde ich in meinem Blog nicht.

    Kommentieren muss auch gelernt werden und SEO-Kommentatoren lassen sich so oder so nur einmal bei einem bestimmten Blogartikel lesen. Daher lasse ich Follow drin und gut ist. Ich habe keinen Stress mit diesen Leuten und wenn jemand sinnvoll Feedback gibt, ob SEO oder Blogleser, bekommen alle einen Follow-Tag verpasst.


  18. Pascal Schultz
    08 Apr 2009, 19:05

    Sehr Treffend die Problematik. Die Idee ansich ist Gut.

    Was ich nur nicht versteht das Google dadurch fast die 70% der Verlinkten Seiten ganrnicht warnimmt weil er sie nicht folgen kann. So vererbt sich nicht nur Der PR der eh nur rein grafisch ist sonder auch die Besucher über Google die die seite hätten finden können.

    Bei mir auf der Seite hab ich das So gehändelt das alle Nofollow links rausgefolgen sind. Den Hast du am Anfang einer seiten einen hatte google langezeit das Problem das er die darauffolgenen Link nicht Folgte.

    Mit Freundlichen Grüßen
    Pascal Schultz aka KiLLiNGFREZZi
    tutarchiv.de


  19. Matse
    09 Apr 2009, 18:50

    Was viele noch vergessen haben, auch ein nofollow Link bringt etwas, nämlich der Spider kommt auch vorbei und es sieht dann auch nach natürlichem Linkaufbau aus. Nur dofollow kommentarbacklinks ohne welche, die nofollow sind, riecht schon förmlich nach Seo.


  20. Torben
    12 Apr 2009, 16:36

    In dieser Hinsicht hat sich das Internet in letzter Zeit leider stark gewandelt. Kaum noch jemand gibt heute freiwilig gerne Links ab, warscheinlich weil man auch nur so schwer an welche kommt. Die Medien predigen ja auch täglich "Geiz ist geil", kein Wunder das sich das auch ins Internet überträgt ;)


  21. Ralf
    16 Apr 2009, 12:00

    @Matse Ich denke du spricht ein sehr interessanten Punkt an. Jedenfalls habe ich auch den Eindruck das noffollow-Links etwas für SEO bringen. Die besten Erfahrungen habe ich gemacht indem man einfach ehrlich ist und einen Kommentar schreib wenn es angebracht ist, dabei ist follow oder nofollow egal. Wer nur Müll schreibt um ein Link zu bekommen fliegt sowieso raus.


  22. Chri Nürnberg
    25 Jul 2009, 20:29

    Bravo, das ist mal ein Statement gegen nofollow. Die Blogosphäre schwächt sich durch den nofollow Einsatz nur selbst, da die häufig vorkommenden Kommentare untereinander abgewertet werden!


  23. Mirko 29 Sep 2009, 21:37

    Also ich verstehe auch nicht, warum alle Blogger zunehmend die Kommentare auf nofollow setzen. Man bedenke: Das machen zu99% nur bereits etablierte Blogs und Seiten und zu sicherlich ca. 80% haben genau diese Blogs vorher SELBST von follow-Kommentaren profitiert. Mal im Ernst: Ich selbst kenne einige "Seos", die mit Hilfe von Blogkommentaren selbst einen entscheidenen Vorteil bekommen haben und dann letzten Endes selbst auf nofollow umgestiegen sind. - finde ich alles andere als fair und auch etwas kurzsichtig....


  24. Michael Paulzen
    04 Okt 2009, 16:45

    Wie schon viele meiner Vorredner sagten bringt das abschalten von follow nicht wirklich
    viel denn Spammer werden auch weiterhin jede Örtlichkeit nutzen um Ihre Projekte zu
    Backlinken. Professionelles SEO sieht außerdem ganz anders aus, denn 1. haben die meisten
    Kommentarseiten PR0 und sind 2. auch 0 Themenrelevant.
    Das bißchen Traffic was entsteht ist auch nicht wirklich erwähnenswert.
    Einzige Lösung für das ganze Problem wäre eine registrierung vorauszusetzen, denn da haben
    die meisten wohl keine Lust drauf.


  25. Toni
    26 Okt 2009, 12:46

    Ja, nofollow bringt überhaupt nichts. Null, nada, niente.
    Spammer werden sind noch davon beeindrucken lassen.
    Zumal eh viele über Bots eintragen.


  26. Volker 18 Dez 2009, 21:15

    Ein Kompliment für diese tolle Seite.
    Eigentlich bin ich durch Zufall darauf gestoßen und dachte mir,
    einen netten Eintrag und viele Grüße zu hinterlassen.
    _____ \\\!!!///____
    ______( ô ô )_____
    ___ooO-(_)-Ooo___
    Vielleicht schauen sie mal auf meiner Homepage vorbei!


  27. Frank 08 Jan 2010, 15:10

    Spam zerstörte schon so manche eigentlich gute Seite. Solche Einträge wie - ich möchte hier mal grüße hinterlassen, besuchen siew mich doch bald, welche völlig aus dem Zusammenhang des Artikels gerissen sind sollte man löschen. Manche, zum Beispiel ich, haben ein Interesse am Artikel und kommentieren "Sinnvoll". Dann ist die Angabe einer Webseite doch okay - oder? Mir wäre es egal ob follow oder nicht - gehts mir doch am Ende hauptsächlich um den Artikel selbst...


  28. Kingston
    27 Feb 2010, 14:51

    Hallo,

    ich finde auch nehmen und geben sollte doch immer erlaubt sein.
    Ich habe einige Internet Webseiten und gerade bei meinen Galerien, werde ich Ausländischen mit Menschen extrem zu gemüllt.

    Was bringt mir den "Nice Website" mit 20 Links in einen Kommentar und das in Folge.

    Werde daraus einfach nicht schlau.

    LG
    Kingston


  29. Andreas 15 Jun 2010, 02:34

    Ich finde auch das man dofollow verwenden sollte! Wenn man die Sache mal realistisch betrachtet besteht doch das ganze leben aus geben und nehmen... man könnte vieleicht auch sagen aktion worauf eine reaktion folgt! Denn wenn die Kommentare auch in Zukunft nofollow links haben, dann wird das früher oder später auch die Blogger betreffen. Was bedeuten soll das sie sich selbst damit die Erde unter den Füssen weg graben! Spätestens dann wird sich das wohl wieder ändern.


  30. Peter 12 Aug 2010, 16:32

    Ich sehe auch keinen Sinn in No-Follow-Links. Warum mit einem Beitrag in einem Blog, nicht auch etwas gutes für meine eigene Seite erreichen? Inzwischen gibt es als Spamschutz eh sinnvollere Alternativen, bzw. für "Spammer mit Motivation" genug andere Möglichkeiten zu spammen...


  31. Maik
    23 Aug 2010, 13:11

    Großartig, bin derselben Meinung. Man gibt ein Kommentar ab und tut dem Blogbetreiber was gutes.Wieso sollte man dafür nicht auf seine eigene Seite verlinken dürfen.Solange das eine Seite ist die natürlich dem Blogbetreiber nicht schadet.

    Liebe Grüße
    Maik


  32. Stefan 05 Okt 2010, 07:41

    bin auch der meinung, das die hysterie mit den kommentaren teils übertrieben wird. und gespammt wird so und so, da muss halt der moderator ran, hilft nichts.


  33. Goodi 10 Nov 2010, 16:36

    Interessante Diskussion und Artikel - kann mich nur anschließen, letztlich besteht doch dss Internet aus verbinden und verlinken. Gut für mich gut für dich :-)


  34. Jörg 18 Nov 2010, 14:01

    Da muss ich Goodi zustimmen, denn diese Diskussion ist wirklich sehr interessant.
    Das Internet lebt vom Geben und Nehmen. Und wenn Kommentare sinnvoll geschrieben und nützlich sind, dann sollte das auch "belohnt" werden.


  35. Henrik 10 Jan 2011, 21:17

    Ich bin über dieses Thema "nofollow" gerade erste gestolpert.

    Wie einige vor mir schon schrieben, finde ich es auch absolut ok, wenn ein guter Kommentar mit einem Backlink belohnt wird. Weniger gut finde ich, dass auch mein Host standardmässig "nofollow" gesetzt hat. Habe das aus dem Quelltext meiner Site herausgelesen und hatte vorher darüber auch keinerlei Kenntnis.

    Wisst ihr, wie ich das ändern kann? Kenne mich jetzt nicht extrem gut aus muss ich zugeben.


  36. Markus 27 Jan 2011, 10:05

    Ich sehe die Entwicklung mit nofollow ähnlich kritisch. Früher war eine Empfehlung noch eine Empfehlung, bis dieser Link dazu verkommen ist, seine Seiten aus SEO Sicht zu pushen. Produziert nun täglich Millionen Kommentare an Spam. Auf meinen Seiten bekommen Stammposter am 3 Kommentaren (die sinnvoll sind) ein dofollow. Vorher nicht, weil es einfach zu ätzend geworden ist, dauernd den Schwachsinn zu prüfen und zu löschen. Schade - aber die unnatürliche Auslese funktioniert trotzdem :)


  37. es ist schade, dass es viele Spam-Kommentare aus, dass es keine lesbaren Inhalte auf allen. Vielleicht ist es Zeit, einige bessere Software, die reine Spam-Kommentare ohne Barmherzigkeit kann zu löschen denken.


  38. Anja
    02 Sep 2011, 17:04

    Hallo Leute,

    Ob follow oder nofollow Link, das juckt einem Spamer sowieso nicht. Die Frage ist nur wann bzw wer ist ab wann ein blog spamer? Im Grundegenommen ist das nur eine ansichtssache. Ich bin der Meinung, solange der Beitrag bzw. Kommentar Sinnvol ist, ist es in Ordnung. Da kann der meinetwegen gerne ein Link zu seiner Domain oder der Domain des Freundes setzen sofern diese Domains halbwegs normal aussehen. Aber schreibt einer nur mal einen mini satz oder sowas wie z.B. "Danke, top Beitrag" dann betrachte ich den schon als Spamer und lösche seinen Beitrag. Selbe gilt übrigens was nutzer als Namen eintragen. Solange normale Namen darin stehen ist es in Ordnung aber wenn jemand schon Kommentareinträge mit dem Namen suchmaschinenoptimierung oder ähnliches macht, weis ich genau, dass derjenige sich das ganze eh nicht durchgelesen hat und nur ein Backlink zu sich selbst setzen wollte. Ergo löschen oder Link entfernen.


  39. Dennis 11 Nov 2011, 17:57

    Die kundgegebene Ansicht zu Kommentaren im Artikel ist TOP! Mit Augenmaß und nicht kleinkariert! Lustig ist allerdings, dass Abercrombi und Futsch nen satt unguten Link als Kommentar gepostet hat. Der wurde manuell nicht entdeckt und ist in grottigstem Deutsch verfasst. ;-)


  40. Piet 04 Mär 2012, 11:47

    Hey,

    ich schließe mich da inhaltlich der Anja an, solange man mal von dem gebotte absieht und einen Themenrelevanten Kommentar hinterlässt, würde ich das als Blogbetreiber fast schon gutheißen.


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