Was ist das Social Web? - Artikelserie zu SEO, Social Media & Co.
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Webstuff
- 2 Jun, 2010
Twittern - Kommentare (7)
Social Web - Insbesondere diejenigen, welche noch nicht über ausreichend Erfahrung im Umgang mit dem Medium Web verfügen, aber trotzdem bereits täglich mit Netzwerken, Messenger oder aber auch mit Anwendungen wie denen von Google konfrontiert werden, haben oftmals eine Vielzahl an Fragen denen sie sich gegenüber sehen. Welchen Einfluss kann man auf die zahllosen Online-Dienste nehmen, wie von ihnen profitieren? In der folgenden Artikel-Serie "SEO, Social Media & Co." wird daher in den nächsten Tagen näher auf diese Thematik eingegangen. Hierbei werden Fragen beantwortet, wie man bspw. Social Media effektiv und nachhaltig nutzen kann, wo die Vorteile von Blogs liegen, ob man mit ihnen wirklich Geld verdienen kann, wie das Ranking bei Google funktioniert oder aber auch ob man wirklich Suchmaschinenoptimierung braucht.
Was erwartet die Leser in der Artikelserie - SEO, Social Media & Co.?
Ziel dieser Artikelserie ist es, in erster Linie den Lesern hilfreiche Informationen und Tipps im Umgang mit dem "Social Web" an die Hand zu geben. Um dies erreichen zu können, sollen u.a. folgende Fragen zu den Themen Social Media, Blogs, Google und SEO im Verlauf der Artikelserie beantwortet werden. - Was ist Social Media eigentlich? Welche Möglichkeiten gibt es? Wie kann ich Social Media effektiv und nachhaltig nutzen? Wo liegen die Gefahren? Wie sieht es mit der Rechtssicherheit aus? Hierzu wird u.a. auf einige Netzwerke eingegangen, die bereits in aller Munde sind: Twitter, Xing, Facebook, LinkedIn, VZ-Netzwerke. Wozu brauche ich sowas? Wo liegen die Vorteile? Kann man damit wirklich Geld verdienen? Was interessiert meine Leser und wie gewinne ich neue? Welche Software-Lösungen gibt es? Was kann die Suchmaschine noch alles? Wie sicher sind meine Daten bei Google? Wie kann ich Tools wie Google Analytics effektiv nutzen? Brauch ich wirklich eine Suchmaschinenoptimierung? Wie funktioniert das Ranking bei Google und schaffe ich es auf die erste Seite? Arbeiten andere Suchmaschinen wie Yahoo nach den gleichen Parametern?
Social Media - Die Definition
Zum Begriff Social Media gehören alle Online-Medien, die User Generated Content (UGC) publizieren. Betreiber solcher Plattformen, meist in Form von Communities, stellen die Möglichkeit zur Verfügung, sich auszutauschen. User können Texte, Bilder und Videos veröffentlichen, die im eigenen Netzwerk weiter publiziert werden können.
Nutzung
Bei den Möglichkeiten zur Nutzung von Social Media muss zwischen privater und beruflicher Nutzung unterschieden werden. Bei der beruflichen Nutzung muss zudem noch unterschieden werden, ob das Unternehmen B2B (business-to-business) oder B2C (business-to-consumer) tätig ist. B2B-Unternehmen sind für andere Unternehmen tätig, B2C-Unternehmen hingegen vertreiben ihre Produkte direkt an den Endverbraucher. Die VZ-Netzwerke (StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ) sowie Wer-kennt-wen erfreuen sich überwiegend privater Nutzung. Xing und LinkedIn sind hingegen überwiegend berufliche Netzwerke. Doch was ist mit Facebook, Twitter und Youtube? Diese Misch-Netzwerke sind sowohl für private als auch berufliche Nutzung geeignet. Auf Facebook können Unternehmen Fan-Seiten anlegen, ein Channel auf Youtube kann für virales Marketing genutzt werden.
Die einzelnen Netzwerke in Deutschland
Facebook, seit 2004 am Markt, hat nach eigenen Angaben weltweit 400 Mio. Nutzer und ist bisher in 70 Sprachen verfügbar. Die Zahl der deutschen Nutzer lag im Mai 2010 bei ca. 10 Mio. In einer Pressemeldung vom Oktober 2009 gab Facebook bekannt, dass über 30.000 Server für die Infrastruktur von Facebook in Benutzung seien. Der Upload von UGC liegt bei monatlich 3 Mrd. Bildern und 10 Mio. Videos. Wer-kennt-Wen, seit knapp 4 Jahren am Markt, erfreut sich an 8 Mio. deutschen Nutzern. Seit 2009 steht das Netzwerk mit selbem Funktionsumfang auch in Österreich und der Schweiz zur Verfügung. Zahlen über UGC stehen hier leider nicht zur Verfügung. Die VZ-Netzwerke, bestehend aus SchülerVZ, StudiVZ und MeinVZ, haben seit ihrer Gründung 2005 ca. 16 Mio. Benutzer für ihr Angebot gewinnen können. Zahlen über den UGC liegen auch hier nicht vor, allerdings werden zum Betrieb der Netzwerke 750 Server benötigt.

Social Media - Twitter: 1,8 Mio Nutzer
Twitter versteht sich als Microblog. Mit lediglich 140 Zeichen können Nutzer ihrem Netzwerk Inhalte mitteilen. Twitter basiert fast ausschließlich auf UGC und hält 1,8 Mio. deutsche Nutzer. LinkedIn ist in Deutschland noch nicht richtig angekommen, was auch die Nutzerzahlen von ca. 500.000 belegen. Weltweit kann das 2003 gegründete Netzwerk 60 Mio. Mitglieder aufweisen. Das deutsche Gegenstück zu LinkedIn ist Xing, das unter dem Namen OpenBC 2003 gegründet wurde. Mit 8,8 Mio. Nutzern, 3,4 Mio. davon aus Deutschland, baut sich Xing auch in anderen Sprachen immer stärker auf. Youtube, bestehend seit 2005, verzeichnet jährlich ca. 400 Mio. Besucher und hostet über 75 Mrd. Videos. Das Portal wurde 2008 von Google für 1,5 Mrd. Dollar gekauft. Auf zahllose weitere Netzwerke wie StayFriends oder MySpace wird nicht weiter eingegangen. Einzig zu erwähnen bliebe Flickr (Sharing von Bildern & Videos), Technorati (Suchmaschine für Blogs) und delicious (Bookmarking-Dienst), die allerdings hauptsächlich auf dem amerikanischen Markt Verwendung finden.
Verwendung der einzelnen Netzwerke
Facebook erlebt seit einigen Monaten einen Boom in Deutschland. Das Portal ermöglicht seinen Nutzern, Bilder und Videos hochzuladen und zu kommunizieren. Gruppen können zu bestimmten Themen gegründet werden und es steht eine Event-Funktion zur Verfügung. Ein Kleinanzeigenmarkt ermöglicht die Aufgabe eines Gesuches oder Angebotes. Über die Pinnwand lassen sich schnell Nachrichten im eigenen Netzwerk verbreiten, die direkt nach dem Login angezeigt werden. In der jüngsten Vergangenheit gab es heftige Diskussionen zum Thema Datenschutz. Das Unternehmen stellte potentiellen Werbekunden Nutzerdaten zur Verfügung, ferner behielt sich Facebook das Recht vor, hochgeladene Bilder und Videos selbst zu verwenden. Druck von Seiten der Nutzer und verschiedenen Verbraucherschützern veranlasste Facebook zur Abstimmung über neue Datenschutzrichtlinien, die mit hoher Mehrheit von der Community akzeptiert wurden. Facebook ermöglicht es, schnell und einfach Werbeanzeigen zu schalten. Hier kann über die Reichweite, die zu erreichenden Nutzer sowie das Werbebudget frei entschieden werden. Auf Facebook findet man nicht nur Privatpersonen, sondern auch Firmen, Vereine und Konzerne. Hierdurch wird das Misch-Netzwerk interessant und kann durch eine gezielte Kampagne sein volles Potenzial entfalten. Facebook eignet sich sowohl B2B- als auch B2C-Kampagnen.
Trotz der einfachen Möglichkeit, mit 140 Zeichen eine Nachricht in sein Netzwerk zu setzen, wächst die Zahl der deutschen Nutzer immer weiter.
Wer-kennt-wen hingegen ist als rein privates Netzwerk anzusehen. Zwar bietet das Portal ebenfalls die Eröffnung von Gruppen und den Upload von Bildern, allerdings erlaubt der Betreiber die Registrierung nur Privatpersonen. Die Möglichkeit, Profile für Firmen einzurichten, wird nicht angeboten. Allerdings bietet Wer-kennt-wen die Schaltung von Werbeanzeigen, die regional nach Postleitzahl erscheinen. Die Datenschutzbestimmungen sind im Gegensatz zu anderen Portalen sehr transparent gehalten. Mit Hilfetexten werden die Nutzer durch die Einstellungen geleitet. Großes Manko: die Daten werden nicht per SSL verschlüsselt, was einen Abfang der Login-Daten vereinfacht. Für B2C-Kampagnen sehr gut geeignet, da die Preise für regional schaltbare Werbeanzeigen vergleichsweise günstig sind.

Social Media - Xing: 8,8 Mio Nutzer
Die VZ-Netzwerke standen lange Zeit in schwerer Kritik. Fälle, in denen mehrere hundert Tausend Datensätze von den Servern kopiert worden waren, wurden bekannt. Der Betreiber musste des Öfteren die Seiten vom Netz nehmen, um die Server neu abzusichern. Auch die Schaltung von personalisierter Werbung erfordert eine statistische Auswertung der Nutzerdaten. In den Einstellungen zur Privatsphäre lassen sich bestimmte Informationen in der Sichtbarkeit einschränken; inwieweit diese Daten jedoch weiter verwendet werden, ist unklar. Im krassen Gegensatz hierzu steht das soziale Engagement der Portale: für Leukämie-Patienten werden Knochenmarkspender gesucht, es werden Spenden für Naturkatastrophen gesammelt, beispielsweise das schwere Erdbeben auf Haiti. Die Betreiber wurden 2008 von Facebook auf "Diebstahl geistigen Eigentums" verklagt. Im Quelltext von StudiVZ tauchte die Datei myfb.css auf, die 1:1 auf facebook.com Verwendung findet. Zudem wurde bei nicht gefundenen Seiten auf den FTP-Ordner /facebook verwiesen. Die Klage wurde vor dem US-Gericht abgewiesen. Im Jahre 2009 wies das Landgericht Köln eine gleichwertige Klage als gegenstandslos zurück. Wenige Wochen später teilten beide Unternehmen mit, dass man sich geinigt hätte. StudiVZ zahlte einen Betrag von unbekannter Höhe an Facebook. Hauptzielgruppe der VZ-Netzwerke sind Schüler und Studenten, obgleich in MeinVZ sich auch alle anderen Privatpersonen anmelden können. Funktionen für Unternehmen gibt es hier nicht, daher eignen sich die Portale nur für B2C-Kampagnen, die der Zielgruppe entsprechen.

Mobile Social Media - iPhonApp Twitterific
Twitter erfährt einen ähnlichen Boom wie Facebook. Trotz der einfachen Möglichkeit, mit 140 Zeichen eine Nachricht in sein Netzwerk zu setzen, wächst die Zahl der deutschen Nutzer immer weiter. Der Anbieter ist wohl der kleinste und kapitalschwächste in diesem Artikel; fährt Twitter doch einen Jahresumsatz von ca. 400.000 Dollar ein. Der Dienst ist kostenfrei, Werbung wird nicht geschaltet. Großer Nachteil: das Unternehmen speichert Nutzerdaten und behält sich das Recht vor, diese an Dritte zu verkaufen. Der Microblog eignet sich sehr gut zur Kommunikation von Blogartikeln, Links und Kurznachrichten. Politischer Wahlkampf, Unternehmensnews und viel Privates lässt sich hier finden. Allerdings bekommt man auf seiner Startseite nur die Nachrichten derer angezeigt, denen man folgt. So lässt sich das Interessengebiet stark eingrenzen und selektieren. Da auf mobile Dienste wie SMS oder iPhone-Apps zur Verfügung stehen, lässt sich jederzeit ein Tweet absetzen. Die hauseigene Suchmaschine arbeitet mit Hashtags, die durch eine Raute (#) angeführt werden. Der Austausch von Direktnachrichten ist ebenfalls möglich. Twitter eignet sich in Verbindung mit einem Blog oder Shop ideal zur Kundengewinnung, B2B wie B2C.
Ein negativer Post kann potenzielle Kunden verschrecken, ein positiver kann neue Kunden akquirieren.
LinkedIn ist ein reines Business-Netzwerk. Nutzer können ihren Lebenslauf hinterlegen, Gruppen beitreten und in deren Foren diskutieren, einen Stellenmarkt nutzen, ihr Unternehmen vorstellen oder Fragen stellen, die von der Community beantwortet werden. Nutzer können untereinander empfohlen und vorgestellt werden. Ein kostenpflichtiger Premium-Account erhöht die Funktionsmöglichkeiten. In Deutschland noch recht unbekannt, ist es in den USA so populär wie Facebook. Ideal geeignet, um Kontakte zu knüpfen und auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen. B2C-Kampagnen sind hier zu vernachlässigen.
Das deutsche Gegenstück, Xing, wurde im selben Jahr gegründet und zielt auf den deutschsprachigen Raum an. Es werden die selben Funktionen wie auf LinkedIn angeboten. Wer geschäftliche Kontakte knüpfen möchte, sollte die Jahresinvestition von rund 80 Euro für einen Premiumaccount in Erwägung ziehen. Zudem bietet Xing mit seinem Ambassador-Programm regionale Ansprechpartner vor Ort und offizielle Veranstaltungen. Der hauseigene Stellenmarkt ist noch in der Entwicklung. Auch hier sind B2C-Kampagnen zu vernachlässigen.

Social Media - Youtube: jährlich ca. 400 Mio. Besucher
Youtube versteht sich als reines Video-Portal. Die Clips können kommentiert und bewertet werden. Es werden Möglichkeiten angeboten, gehostete Daten auf die eigene Webseite zu integrieren. Wer seinen Blog mit Videos versehen will, kommt um Youtube nicht herum. Andere Anbiete wie ClipFish oder MyVideo sind zu vernachlässigen; Youtube hat einfach die höhere Reichweite und Bekanntheit. Das Portal eignet sich für B2C-Kampagnen (Virales Marketing).
Welche Strategien funktionieren?
Ein Patentrezept gibt es nicht. Social-Media-Kampagnen funktionieren zwar mit geringem Kapitaleinsatz, dafür bedarf es Geduld und Pflege. Im B2C-Sektor ist ein Blog empfehlenswert, der Hintergrundinformationen bietet. Eine Metzgerei kann beispielsweise Produktionswege aufzeigen, eine Werbeagentur kann über Projekte oder den Agenturalltag berichten. Die Artikel lassen sich gut über Twitter publizieren. Einige Portale wie Facebook und die VZ-Netzwerke bieten Verknüpfungen mit dem Twitter-Account an. So lassen sich Nachrichten in mehreren Netzwerken zeitgleich verteilen. Artikel im Blog sollte man mit offenen Fragen abschließen, um zur Diskussion anzuregen.
Lesen Sie die Datenschutzbestimmungen der einzelnen Portale gut durch!
Interessant wird es bei B2B-Kampagnen. Hier sollten Nachrichten aus der eigenen Branche publiziert werden. Es dauert erheblich länger, bis eine B2B-Kampagne Früchte trägt. Nicht zu verachten sind aber die Möglichkeiten mit Xing und LinkedIn. Facebook sollte in jeder Kampagne Beachtung finden, im Gegensatz zu Wer-kennt-Wen. Hier kommt nur die Möglichkeit der regionalen Anzeigenschaltung in Frage. In lündlichen Gegenden ist man für rund 15 Euro am Tag dabei. Wer eine gute Kampagne starten möchte, sollte sich Rat holen. Es gibt haufenweise selbsternannte Social-Media-Berater im Netz, allerdings sollte man hier auf die Aktivitäten der Anbieter achten. Viele Agenturen bieten auch eine kostenfreie Vorab-Beratung an, in der auch eine erste Erfolgsschätzung gegeben wird. Fragen Sie hier nach bisherigen Kampagnen und deren Erfolg.
Die Gefahren und der Umgang
Lesen Sie die Datenschutzbestimmungen der einzelnen Portale gut durch! Sie sollten auch nur personenbezogene Angaben machen, die zwingend erforderlich sind. Allerdings schränken zu wenige Angaben Ihre Sichtbarkeit ein. Prüfen Sie nach Ihrer Anmeldung in den Profileinstellungen, welche Daten für wen sichtbar sind. Xing und LinkedIn haben hier die sichersten Einstellungsmöglichkeiten (auch Ausschluss der Auffindbarkeit in Suchmaschinen), Xing bietet zudem eine SSL-Verschlüsselung an. Blogbetreiber und Nutzer von Twitter sollten vorsichtig sein. Ein negativer Post kann potenzielle Kunden verschrecken, ein positiver kann neue Kunden akquirieren. Bei Twitter kann man das an Hand seiner Follower kontrollieren: sind die Inhalte interessant und bieten den Lesern einen Mehrwert, kommen Follower hinzu. Bei inaktiven Accounts oder negativen Posts springen Follower ab. Wichtig ist, mit den Lesern bzw. Followern zu kommunizieren: Kommentieren Sie Kommentare, antworten Sie auf Tweets anderer. So werden Diskussionen angeregt und die Aktivität steigt potenziell.
Fazit
Social Media ist richtig verwendet eine gute Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und daraus Kunden zu akquirieren. Mit einer Agentur aus dem Bereich steigen die Chancen des Erfolgs, da hier die Kompetenzen, Ressourcen und Erfahrungen liegen. Doch Vorsicht: ist eine Kampagne nicht richtig oder schlecht geplant, kann der Schuss nach hinten losgehen und erheblichen Schaden anrichten.
Wie schätzt Ihr die Möglichkeiten von Social Media ein? Ist es verkaufsfördernd oder nur eine Spielerei im Web 2.0?
Informationen über den Gastautoren
Verfasst hat diesen ersten Teil der 4-teiligen Artikelserie "SEO, Social Media & Co." der Gastautor Alexander von Kreativfuzzis.de, den wir über diesem Wege auf dem Webstandard-Blog herzlich willkommen heißen. Weiteren lesenswerten und unterhaltsamen von Alexander könnt ihr im übrigen im Blog der Direktagentur, als auch über den Twitter-Account der Kreativfuzzis finden. Wer von Euch mehr über Google, den Einsatz von Google-Analytics und darüber erfahren möchte wie man es auf den SERPs von Google auf Seite 1 schafft, der sollte die nächsten drei Beiträge seiner Artikelserie nicht verpassen.
Buch-Tipp: Social Media Marketing - Strategien für Twitter, Facebook & Co.
Blogs und Twitter, soziale Netzwerke und Social News Sites, Podcasts und Video-Podcasts ... Social Media (*) bietet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten für die Kommunikation mit Kunden, bringen aber auch Herausforderungen mit sich: Welche Kanäle muss ein Unternehmen oder eine Organisation heute nutzen, um seine Zielgruppen effektiv zu erreichen? Wie sieht eine erfolgreiche Positionierung im Social Web aus? Diese Fragen beantwortet die Autorin Tamar Weinberg auf praxisnahe und inspirierende Weise. Sie gibt in Social Media Marketing (*) umfassenden Überblick über die verschiedenen Social Media Sites und ihre Besonderheiten und erläutert, wie Sie Ihre Zielgruppen am wirkungsvollsten ansprechen oder aber wie Sie Ihre Markenbekanntheit mit Blog und Twitter steigern.
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Respekt, sehr ausführlicher Beitrag mit trotzdem kompakten Informationen zu den einzelnen Plattformen bzw. Communities. Mal sehen, ob die Inhalte der nächsten 3 Artikel ebenso anschaulich vermittelt werden. Leider hat dieser Beitrag fast meine gesamte Pause in Anspruch genommen ;o)
Schöne Zusammenfassung!
Die Struktur ist leider etwas wirr, erst schreibst du z. B. von LinkedIn und wechselst mitten im Absatz zu Xing.
Der Teil über Strategien enthält keine Strategien sondern auf den Punkt gebracht nur eine einzige Bewertung, ob das Netzwerk für B2B oder B2C gebraucht werden kann. Genauso wie "Unternehmensmeldungen veröffentlichen" ist das aber keine Strategie. Das zeigt schon der Blick in WIkipedia. Zumindest erkenne ich hier nirgendwo ein "längerfristig ausgerichtetes planvolles Anstreben eines Ziels unter Berücksichtigung der verfügbaren Mittel und Ressourcen" sondern maximal eine ziemlich allgemeine Handlungsempfehlung ohne konkreten Nutzen.
Wenn das ganze aber für Leute gedacht ist, die noch nie mit den Sachen zu tun hatten, ist es ein guter Überblick. Die Einleitung "Wir haben täglich mit Netzwerken, Messenger oder aber auch mit Anwendungen wie denen von Google zu tun" lässt aber nicht vermuten, dass die Zielgruppe Anfänger sind.
Fazit: Ansatz ist gut, der Inhalt sollte aber nochmal an den eigenen Zielen ausgerichtet und passend strukturiert werden.
An die Plagiatsvorwürfe die sich StudiVZ von Facebook gefallen lassen musste, kann ich mich noch gut erinnern und ehrlich gesagt, konnte ich die richterliche Entscheidung nicht nachvollziehen, schließlich waren die Fakten ja eindeutig. Aber egal, der Beitrag ist wirklich gelungen und kann durchaus jedem der mit der Thematik erstmalig in Berührung kommt durchaus empfohlen werden.
05 Jun 2010, 17:27
ein wirklich sehr schöner und umfangreicher artikel. einige freuen sich sicher darüber, dass jetzt mal etwas licht in den nebel gebracht. ich persönlich bin vor allem an der facebook entwicklung interessiert. hier wird wirklich jetzt schon einiges zusammengeführt und somit zeitsparend eingesetzt. jetzt fehlt den zuckerbergen nur noch die intelligente "suche" würde ich mal behaupten. dann wird es für alle interessanter social kanäle mit facebook zu nutzen und der search markt ändert sich dann sicherlich auch etwas ;) - sehr schöner artikel aber, nochmals top. best tom
Danke für diesen Interessanten Artikel!
10 Jun 2010, 01:27
Ich schätze das "Social Web", weil es eine 1:1 Beziehung vom Unternehmen zum Kunden schafft. Obwohl dies aus der sicht des Unternehmens zwar eine 1:n Beziehung ist, denkt der Kunde das Unternehmen richtet sich direkt an ihn. Besonders wenn das sogar wirklich passiert. Das bedeutet ganz einfach gute Kundenbindung. Mir persönlich gefällt das sehr, denn es muss nicht nur auf Unternehmen bezogen werden, sondern auch Privatpersonen die eine wichtige Botschaft in die Welt bringen wollen. Diese Flexibilität ist wie Steve Jobs sagen würde einfach: "Incredible, Awesome, Amazing!" .
-Daniel
Wie geschrieben, würde ich bei Social Media extrem vorsichtig sein. Man gibt ganz schnell zuviel von sich Preis. Und ist es im Internet, verschwindet es auch nie wieder. Und falsch angewendet entsteht ein ganz falsches Unternehmensbild noch außen oder noch schlimmer, ein Negatives. Ich würde ganz vorsichtig und gemach damit anfangen.