Grosse Hintergrundbilder - Anmerkungen zur User Experience, Performance und Umsetzungsvarianten
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Usability & UX
- 19 Jul, 2012
- Kommentare (17)
Groß- und vollflächig skalierbare Hintergrundbilder die den gesamten zur Verfügung stehenden Viewport eines Browsers unabhängig vom Endgerät ausnutzen, ohne dabei Scrollbalken zu erzeugen, ein mittlerweile gern verwendetes Gestaltungsmittel um Webseitenbesucher auch über diese emotionale Komponente zu einem längeren Verbleib oder einer gezielten Konversion auf der Webseite bewegen zu können. Auf den ersten Blick scheint eine solche Umsetzung keine große Herausforderung darzustellen, allerdings müssen Webseiten heutzutage auch responsiven Layouts standhalten können, was dazu führt, dass mittlerweile eine Großzahl an verschiedenen Herangehensweisen existieren. Warum man sich im Sinne der User-Experience, der Performance und der Suchmaschinenoptimierung für Bilder damit ausgiebiger beschäftigen soll, wird im weiteren Verlauf dieses Artikels näher beleuchtet.
Steigerung der User-Experience und des Joy of Use mit großflächigen Bildern!
Gestalterische Möglichkeiten sollten nicht allein aufgrund der Tatsache implementiert werden, dass sie funktionieren und unter Umständen dem eigenen Empfinden nach schön aussehen, sondern weil sie im Idealfall bei der Zielgruppe der Webseite eine verbesserte User-Experience aufgrund der geweckten Bedürfnisse (Essen, Familie, Freunde, Sex, Erfolg, Kreativität) zur Folge haben. Dieser Aspekt wird sich dann unter anderem im sogenannten Joy of Use des Webseitenbesuchers im Umgang mit der Webseite wiederspiegeln. Je mehr ein Webseitenbesucher von den Bildmotiven "emotionalisiert wird" und je mehr der eigenen Bedürfnisse in dem Online-Angebot (wieder-)erkannt werden, desto einfacher kann man diese Emotionen gezielt transportieren und für den Verkauf von Produkten im Onlineshop nutzen, wie im folgenden Beispiel des brasilianischen Onlineshops Biamar.
Abb.01: Biamar - Inverno 2012 - Tablet im Landscape Modus
Bei stark visuell geprägten Inhalten wie Onlineshops mit großflächigen Produktabbildungen, Immobilien- oder Reiseportalen, hat der Kontext der Nutzung einer Webseite durch den Webseitenbesucher einen oftmals nicht unerheblichen Einfluss, auf den Joy of Use. Die Suche, der darauf folgenden Suchergebnisse oder jeweiligen Landingpages mit großflächigen (Hintergrund-)Bildern ausgestattet, ergeben interessante und je nach Angebot attraktive Angebote zu den Suchanfragen. Das Suchergebnis kann somit zum Sucherlebniss werden und somit emotionalisiert werden. Hört sich nicht messbar an, ist es aber anhand von Werten wie der Verweildauer, der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer, der Anzahl besuchter Seiten und unter Umständen daraus folgend auch einer stärkeren Verbreitung der Inhalte über Social Media Plattformen, wie bspw. den stark an Bildern ausgerichteten Dienst Pinterest. In Bezug auf Full Size Background-Images gilt dies zumindest dann, wenn das sich das Bild im HTML-Code befindet und nicht als Background-Image mittels CSS zugewiesen wird.
Wie man mit großflächigen Bildern SEO-Vorteile geltend macht!
Ein Vorteil der auch aus dem Aspekt der Suchmaschinenoptimerung von Bildern nicht ganz uninteressant ist, ist der das Bilder die HTML-Code eingebetet sind, auch über Suchmaschinen gefunden und indexiert werden können. Ein Vorteil solch großer Bilder gegenüber kleiner Bilder ist der, dass diese in der Regel besser ranken. Womit man sich insbesondere bei sehenswertem Bildmaterial eine Traffic-Quelle erschliessen kann, die man nicht verschenken sollte.
Großflächigen Bilder und das Problem mit der Performance!
Ein großer Nachteil großflächiger Bilder ist der, dass sie aufgrund der oftmals hochwertigen Qualität unabhängig des Bildformates eine nicht unerheblich Anzahl an KiloByte, im schlimmsten Fall sogar MegaByte, benötigen. Der daraus resultierende Nachteil - ein großflächiges Bild benötigt oftmals eine nicht unerhebliche Zeit zum Laden. Und Warten macht alles, nur keinen Spaß! Neben der Dateigröße und der Anzahl an geladenen Ressourcen, sollte man je nach Zielgruppe und insbesondere bei mehrsprachig und somit international angelegten Projekten, immer auch die Ladezeit für verschiedene Serverstandorte analysieren.
Abb.02: Untersuchung des Ladeverhaltens großflächiger Bilder
Dieses Ladeverhalten im Sinne der Besucher umzusetzen und somit eine positive User-Experience zu erlangen, führte in letzter Zeit zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Herangehensweisen, sich dieser Problematik anzunehmen. Denn ganz ehrlich, wer möchte auf seinem Smartphone schon mehrere "Hintergrundgrafiken" mit mehreren Hundert Kilobyte laden, wenn man für diese Endgeräte optimierte "Hintergrundgrafiken" nachladen kann. Das heißt eine Herangehensweise ganz auf CSS basierend kann zwar sehenswert sein, allerdings nicht sehr alltagstauglich. Wenn die Zielgruppe Desktop-User sind, mag dies noch in Ordnung gehen, doch wenn auch mobile Anwender zur Zielgruppe gehören, sollte dieser Ansatz im Sinne der Webseitenbesucher ad acta gelegt werden. Die folgenden verschiedenen technischen Ansätze zur Umsetzung eines großflächigen (Hintergrund-)Bildes, stellen Euch eine kleine Auswahl zur Verfügung, derer ihr Euch je nach Anforderungen bedient könnt.
Grosse vollflächige Hintergrundbilder - Verschiedene technische Ansätze zur Umsetzung
Einer der Ansätze großflächigen Bilder für Designs umzusetzen stellen die CSS-Eigenschaften background-image und background-size dar. Diese CSS Eigenschaften ermöglichen es Bildern, die mittels CSS als Hintergrundbilder eingebunden wurden, diese unabhängig des Endgerätes, der Ausrichtung und des Viewports des Browser zu skalieren. Nachteil - jedes Endgerät lädt die gleiche Ressource. Ob sie diese in den vorliegenden Ausmaßen benötigt oder nicht. Ein andere Ansatz der allerdings zum selben Fazit kommt, nicht immer die gleiche sondern optimierte Ressourcen zu benötigen, basiert auf dem Einbinden des "(Hintergrund-)Bildes" in den HTML-Code. Allerdings ergibt sich bei diesem Ansatz der bereits oben beschrieben Vorteil der Indexierung des Bildes, auch wenn eine solch eingebundenes Bild in Bezug auf CSS keine Hintergrundgrafik mehr darstellt, sondern lediglich hinter alle anderen Elemente gelegt wird. Wer als Zielgruppe Desktop-User hat, kann also durchaus auf diesen Ansatz zurückgreifen. Der alltagstauglichste Ansatz meiner Meinung nach ist der, großflächige Bilder nicht nur mittels CSS oder JavaScript zu skalieren, sondern mittels JavaScript auf Basis des Viewports des Anwenders ein entsprechend der vorhandenen Ausmaße relevantes Bild auszuwählen und dem Anwender anzubieten.
- 1. Hintergrundgrafik mittels CSS (bspw. mit CSS Background-Size zum Fullsize Background-Image)
- 2. im HTML-Code eingebettete Grafik und mittels CSS positioniert und skaliert
- 3. im HTML-Code eingebettete Grafik und mittels CSS positioniert und JavaScript skaliert (bspw. Redux, Backstretch),
- 4. im HTML-Code eingebettete Grafik wird mittels CSS positioniert und JavaScript durch größere bzw. kleinere Abbildungen des Motivs, je nach Viewportgröße ersetzt (bspw. bgStretcher, Adaptive Images)
Wie man anhand der hier beschrieben Kriterien erkennen kann, gibt es viele Aspekte die man bei der Verwendung großflächiger (Hintergrund-)Bilder berücksichtigen kann und im Sinne einer guten User-Experience auch sollte. Und wer möchte kann eine der oben genannten verschiedenen Ansätze gern ausprobieren oder sich von einem der folgenden sehenswerten Umsetzungen inspirieren lassen.
Grosse vollflächige Hintergrundbilder - Beispiele aus dem Web als Inspiration
Zur Inspiration in Sachen großflächiger (Hintergrund-)Bilder wird hiermit der "theoretische Teil" abgeschlossen, womit wir zum "praktischen Teil" übergehen, in Euch ein paar denke ich recht sehenswerte Webseiten, zwecks Inspiration, vorgestellt werden.
Abb.04: OwlConcept - Webdesign & Design Grafico
Abb.05: COOCCI - Web Interactive Agency
Abb.06: The official 7 Diamonds Clothing Online Store
Abb.08: Björn Dunkerbeck | The Windsurfer's Official Website
Abb.09: TeleTech - Creating Value through the Customer Experience
Merkliste für die Verwendung großflächiger (Hintergrund-)Bilder
Um die ganzen Informationen dieses Artikels auf ein mehr oder weniger kurzes Fazit zusammen zu fassen, abschließend eine Art Merkliste bzw. Aspekte die bei der Umsetzung großflächiger (Hintergrund-)Bilder Beachtung finden sollten.
- unter Berücksichtigung der Performance, qualitativ ansprechendes Bildmaterial verwenden (zu stark komprimierte Bilder will niemand sehen!)
- emotional wirkende Bilder verwenden, die und Bedürfnisse wecken
- Bilder idealerweise im HTML-Code einbinden (Potential in Bezug auf Bilder-SEO hat niemand zu verschenken!)
- Skalierungsverhalten in allen relevanten Viewportgrößen testen (zerquetschte Abbildungen will niemand sehen!)
Ich hoffe dieser kleine Ausflug in die Welt großflächigen Hintergrund-Bilder hat Euch gefallen und im Idealfall sogar noch ein paar neue Informationen oder Inspirationen verschafft. Urpsrünglich sollte der Artikel lediglich ein paar Inspirationen in Bezug auf vollflächige Hintergrundbilder (full size background-image) enthalten, da bei vielen Webseiten mit diesem Ansatz allerdings immer noch eine Menge Potential verschenkt wird, wurde der Artikel dann doch ein wenig ausführlicher.



















Von den meisten Bloggern ist man es als Leser ja gewöhnt lediglich eine "Auflistung an Inspirationen"zu erhalten, dass du dir hier wesentlich mehr Arbeit gemacht hast und diese mit sehr hilfreichen Informationen unterfüttert hast, finde ich löblich ;o)
Daher ein großes Dankeschön für diesen gelungenen Artikel!
19 Jul 2012, 12:30
„Verbesserte Übertragungsraten im Vergleich zu früher“ sind ein Mythos. Mobile Nutzung nimmt immer weiter zu. Und selbst wenn ein Mobilgerät gerade eine schnelle Verbindung hat, möchte der Nutzer vielleicht nicht, dass seine Flatrate für riesige Bilder draufgeht.
Dummerweise kann man auch nicht von der Bildschirmgröße auf die Übertragungsrate schließen; ein Smartphone im WLAN ist ebenso denkbar wie ein Tablet mit EDGE-Verbindung.
Der erste und der letzte Punkt der „Merkliste“ widersprechen sich: man kann nicht gleichzeitig „hochwertiges Bildmaterial verwenden“ und „schnelles Ladeverhalten bzw. gute Performance“ erzielen. Es gilt, einen brauchbaren Kompromiss zu finden, der wiederum für verschiedene Nutzer ein anderer ist.
Der Absatz „Großflächigen [sic!] Bilder und das Problem mit der Performance!“ reißt das Problem an, ohne jedoch den Widerspruch aufzulösen.
Dem Artikel hätte eine Rechtschreibprüfung vor der Veröffentlichung gutgetan („de“, „udn“, …). Das „&aszlig;“ ist nicht nur ein Tippfehler; es ist unsinnig, ß (und Umlaute) überhaupt zu escapen.
19 Jul 2012, 12:53
@Gunnar: Vielen Dank für deine Hinweise!
Der erste Punkt der Merkliste wurde umformuliert, womit der Widerspruch hoffentlich für dich aufgehoben ist. Verbesserte Übertragungsraten im Vergleich zu früher sind für mich kein Mythos. Denn wer noch mit einem Modem und einer maximalen Übertragungsrate von 56 kbit/s im Netz unterwegs war, für den sind die aktuellen "Zustände" eine deutlich Verbesserung. Einen Rückschluss von der Viewportgröße auf die Übertragungsrate möchte auch niemand schliessen und schon gar nicht in Zeiten in den die mobilen Endgeräte und ihre Auflösungen zunehmend größer werden.
Das mobile Nutzer auch schlechte Übertragungsraten verzeichnen steht außer Frage und eben für diese soll man auch nicht die "großen Abbildungen", sondern wie im Artikel oben steht, entsprechend optimierte Abbildungen verwenden.
19 Jul 2012, 15:01
Hm, jetzt hast du aus dem vormals ersten und letzten Punkt der Merkliste einen gemacht. Zufriedenstellend ist das auch nicht. Der Artikel besagt: ich will Bilder in bester Qualität und ich will kleine Dateien, beides geht aber nicht. And der Stelle hört’s aber auch schon auf. Wünschenswert wäre ein Artikel, der beschreibt, wie man einen guten Kompromiss findet.
Natürlich ist man heute mit DSL wesentlich schneller als damals mit Modem. Und auch die Abdeckung mit UMTS aufwärts wird immer besser. Dennoch kann man nicht sagen, dass alle Nutzer mobil heute schnellere Verbindungen haben als damals mit Modem.
> für diese [mobilen Nutzer] soll man auch nicht die "großen Abbildungen", sondern wie im Artikel oben steht, entsprechend optimierte Abbildungen verwenden.
Wie willst du herausfinden, ob ein Nutzer mobil ist? Anhand seines Gerätes nicht. Mobiles Gerät heißt nicht notwendigerweise mobile Nutzung. Wenn der Nutzer mit seinem Tablet, das im heimischen WLAN hängt, auf der heimischen Couch liegt, dann will er eben doch die hochaufgelösten Bilder.
Sehr schöner Artikel!
Der Aussage "Bilder idealerweise im HTML-Code einbinden (Potential in Bezug auf Bilder-SEO hat niemand zu verschenken!)" möchte ich entgegenstellen, dass Bilder, die in CSS eingebunden sind von Media-Queries profitieren können.
Kleine Displays oder Browserfenster können durch entsprechende Media-Queries eine kleinere Grafik zugewiesen bekommen. Dadurch kann man viele KB sparen ohne an Qualität einbüßen zu müssen. Auf der anderen Seite kann man somit auch sehr große Bilder an Full-HD oder Retina Displays liefern, ohne den "durchschnittlich großen" Bildschrimen diese riesigen Grafiken ausliefern zu müssen
20 Jul 2012, 08:31
@Thomas: Das Bilder über das Einbinden mittels Media Queries zugewiesen werden können ist sicherlich, allerdings halte ich dann wiederum dagegen, dass der IE mit seinen Browserversionen kleiner gleich Version 8 diese nicht umsetzen kann und es auch User gibt die mit mobilen Endgeräte wie einem Windows Phone mit IE 8 unterwegs sind und dann davon nicht profitieren und somit wieder der Einsatz von JavaScript notwendig werden würde. Tim Kadlec hatte hierzu mal einen ganz interessanten Test durchgeführt, der dich vielleicht interessiert, sofern du ihn nicht schon kennst.
Je nach Design und Anforderung (!) kann das Bilder-Traffic-Potential, welches man sich bei dieser Herangehensweise durch "die Lappen gehen lässt", insbesondere bei Online-Shops durchaus relevante Ausmaße annehmen, daher sollte dieser Schritt immer in Bezug auf das Projektziel ausgerichtet werden.
@Gunnar: Wenn die Beschreibung "unter Berücksichtigung der Performance, qualitativ ansprechendes Bildmaterial zu verwenden" für dich nicht zufriedenstellend ist, kann ich das leider nicht ändern, denn ich denke diese Beschreibung ist aussagekräftig genug, um zu verstehen was damit gemeint ist.
Der Artikel besagt nicht(!): ich will Bilder in bester Qualität und ich will kleine Dateien...
Der Artikel besagt: "ich will Bilder qualitativ ansprechendes Bildmaterial verwenden, allerdings unter unter Berücksichtigung der Performance...
Beste Bildqualität & eine optimale Performance in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit eines solches Bildes, schließt sich somit aus. Denn wenn ein Bild wegen einer besseren Performance komprimiert wird, damit es in seiner Dateigröße kleiner wird, um wiederum schneller geladen zu werden, dann bleibt es nicht bei der "besten" Bildqualität, sondern bei einer einer an der Performance orientierten Qualität, die dennoch sehenswert ist. Wie man Bilder und deren geeignetes Format findet oder ggf. nach einen Performancetest komprimiert, wurde im Artikel verlinkt.
20 Jul 2012, 11:04
@Thomas: Verschiedene Hintergrundbilder per Media-Queries ist nicht die beste Lösung, da einige Browser dann alle Bilder laden. Einen entsprechenden Test hatte Webstandard-Team bereits verlinkt.
Die Responsive Images Community Group hat in kollektiver Weisheit eine Lösung ersonnen. In völliger Ignoranz dessen hat die WHATWG ihren Müll in die HTML5-Spec abgeladen und firmiert seitdem unter WTFWG.
20 Jul 2012, 11:05
Danke! background-size kannte ich noch nicht.
Grundsätzlich entscheide ich, ob ein Bild per html oder per css eingebunden wird, danach, ob das Bild Inhalt oder Dekoration ist. In dem einen oder anderen Fall ist das bei diesen Beispielen nicht so ganz trivial zu beantworten, aber meistens ist es wohl eher Dekoration. Und dann gehört es ins css. Das ist zugegebenermaßen einetheoretische Sichtweise.
@Gunnar: Das Media-Queries (noch) nicht die Beste Lösung sind ist schon richtig. Ein Cross-Browser Picture-Element oder srcset wird allerdings noch lange Zeit dauern :(
Allerdings finde ich die Media-Query Lösung (wenn möglichst richtig Umgesetzt, z.B. wie Test 4 auf http://timkadlec.com/2012/04/media-query-asset-downloading-results/) immernoch besser als ein einzelnes Bild als img-Tag - auch aus semantischer Sicht.
Mit Viewport meinst du sicherlich die Ansprache per Media-Queries beim Nutzen von Hintergrundbildern, oder? Sicherlich die aktuellste Lösung im Rahmen von Responsive Design. Was mache ich dann jedoch mit Browsern, die das noch nicht unterstützen? Dann muss ich ja wohl doch auf IE-Filter oder die Javascriptvariante zurückgreifen.
24 Jul 2012, 15:14
Um ehrlich zu sein, hab ich mir bisher noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, so etwas auch mal auf einer eigenen Seite auszuprobieren.
Aber gerade die von dir gezeigten Beispiele machen Lust mal selber mit großen Bildern zu experimentieren. Vielen Dank die Inspiration :)
Gruß
Carsten
Man sieht solche Seiten in den letzten Monaten schon hin und wieder, obwohl ich den Eindruck habe, dass es sich in den deutschsprachigen Ländern eher um eine Randerscheinung handelt. Wir sind ja in vielen Bereichen zurückhaltender und nicht so maktschreierisch.
Auch mir stellt sich die Frage, ob und inwiefern man so große Fotos in einem Blog/einem Forum einsetzen kann. Wir werden damit mal herum experimentieren.
Erstmal vielen Dank für die umfangreiche Beschreibung und die interessanten Beispiele!
Große, den Bildschirm füllende Bilder auf Webseiten sieht man (leider) zu selten. Das Problem ist sicher die Ladegeschwindigkeit die bei großen Bildern erhöht wird, und was für den User wiederrum nachteiligsein kann.
11 Aug 2012, 08:29
Diese Art von Seiten eignen sich übrigens auch prima um »mal schnell« ein Portfolio hinzurotzen ;)
Das sind solche Dinge, die soooo leicht aussehen, in Wirklichkeit aber tricky sind. Ich hab mich bei meinen ersten Gehversuchen schon mit einfachen Hintergrundbildern echt abgerackert. Zu klein, zu groß, abgeschnitten...
Bei den skalierbaren denkt man sich "jo kann ja nicht so schwer sein"...bis man feststellt, dass die Schrift bei Größe xyz nicht mehr zum Hintergrund passt ^^
Jedenfalls danke für die schöne Übersicht und die vielen Beispiele.
Der Erfolg vom Einsatz dieses Stilmittels steht und fällt mit der Qualität des gezeigten Motivs. Es darf den Nutzer werder verwirren noch zu unruhig wirken und mit dem Rest der Webseite harmonieren.
Das angesprochene Performanceproblem ist nicht zu unterschätzen. Mit Tools wie JPEGmini kann man diesem Problem aber begegnen.
Vielen Dank für die Infos, sehr cool ich werde es mal versuchen für eine neue Page einzusetzen.
@Gunnar - ich finde es unglaublich, wie man auf anderen Seiten dermaßen herummäkelt kann. Es steht dir ja frei die Thematik selber einmal ohne Rechtschreibfehler und super schlüssig aufzuschreiben.
Danke noch mal fürs zusammentragen der Infos - auch sehr schöne Beispiel-Seiten!!